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Der ehemalige Häftling Werner Häuser, welcher hier in
russische Gefangenschaft geriet, wurde im heutigen "Hotel am
Obermarkt" schon als Gast begrüßt.
Während und nach dem zweiten Weltkrieg wurden hier
Lebensmittelkarten für die Freiberger verteilt. Im Zuge der
Enteignung der Firma Ostmann Großhandel durch die Regierung
der ehemaligen DDR übernahm die Konsumverwaltung die im Haus
befindlichen Büroräume. Der Rest des Hauses wurde durch die
Einkaufsgenossenschaft Leder und Textil genutzt. Am
14.12.1990 kaufte die Familie Schulz das Gebäude von der
Stadt und betrieb zunächst einen Bürofachhandel.
Nach einer neunmonatigen Bauzeit wurde am 17.07.1992 das
Haus mit seinen 33 neu eingerichteten Zimmern, dem
Gewölberestaurant sowie dem Tagungsraum als Hotel feierlich
eröffnet.
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